BIGtheme.net http://bigtheme.net/ecommerce/opencart OpenCart Templates

MuMM-Muslimisches Mädchen Meeting

Muslimisches Mädchen Meeting

Aus dem Wunsch der Teilnehmerinnen heraus, eine Veranstaltung „nur für sich“ zu haben, gründete die MJD im Jahr 2001  die erste Veranstaltung im deutschsprachigen Raum, die von jungen Muslimas für junge Muslimas ins Leben gerufen, organisiert und gestaltet worden ist. Der Bedarf war und ist nach wie vor riesig: frauen-spezifische, auch islamische, Inhalte auszutauschen, auf kulturell-tabuisierte Themen einzugehen und sie zu entbinden und Herausforderungen die man als Jugendliche oder als Muslima in Deutschland hat zu besprechen.

Neben dem Austausch, versucht die MJD vor allem die Teilnehmerinnen stark zu machen, ihnen Mut zu geben und sie zu empowern.
Das klassische Konzept, wie auch bei andere Veranstaltungen, hat sich immer bewährt und (hat) dennoch genug Spielraum für jährlich Innovatives und einem individuellen Veranstaltungscharakter zugelassen. Das Programm ist meistens aufgeteilt in Hauptvorträge, einem theoretischen, einem sportlichen und einem kreativen Nebenprogramm, einem Bunten Abend ganz besonderer Art und dem Highlight der Veranstaltung „das Event“. Letzteres ist jedes Jahr eine Überraschung. Bei dieser geht es meist und Aktivität, Teamwork und Mut.

Das MuMM ist stolz auf die kreativen Mottos, oftmals bestehend aus einem Wortspiel und den damit verbundenen Inhalte, die sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltungen ziehen, wie 2014 „Perspektivwechsel“, 2015 „HERstory – Frauen die Geschichte schreiben“ und 2016 „Be You – BeYOUtiful“. Zustande kommen diese durch die jeweiligen Interessen und Bedürfnisse der Teilnehmerinnen. Der Versuch ist es, passend zur Lebenswelt junger Muslimas „ihre“ Themen aufzugreifen und ihnen einen Raum zu bieten, in dem sie sich selbst entdecken und entfalten können.

Zum Beispiel sind die Teilnehmerinnen meist selber von verschiedenen Typen von Diskriminierung betroffen, darunter Rassismus, Antimuslimischem Rassismus und nicht zuletzt von Sexismus. Demnach verdienen diese Themen Aufmerksamkeit und der Gesprächsbedarf ist hierbei hoch. Mit der erforderlichen Sensibilität behandelt die MJD diese Erfahrungen, gibt den Mädchen eine Stimme, macht Mut und ruft zum couragierten Handeln auf.

Gleichzeitig bekräftigen wir das Verständnis der Schülerinnen, Auszubildende oder Studentinnen sich als Teil der deutschen Gesellschaft zu verstehen und das gesellschaftlichen Zusammenleben mitzugestalten und stets engagiert zu sein.

Doch eins sei gesagt: das berühmt berüchtigte „MuMM-Feeling“ lässt sich nicht beschreiben, nur erleben!